ThGl 87 (1997) 131 - 139
Das Omophorion - auch eine abendländische Bischofsstola?
von Michael Kunzler
Ganz neu ist das hier Vorzuschlagende nicht: Bereits 1972 sprach sich H. Reifenberg für die Übernahme des ostkirchlichen Omophorion auch als kennzeichnende Amtsinsignie für abendländische Bischöfe aus.(1) Reifenberg unterbreitete seinen Vorschlag vor nahezu einem Vierteljahrhundert; damals richtete die nach Abschluß des Konzils herrschende unselige Entsakralisierungsdebatte viele Flurschäden an, und man wußte auch mit liturgischen Gewändern und Insignien herzlich wenig anzufangen. Um vielleicht ein Minimum an liturgischer Gewandung zu wahren, schien damals alles darauf hinauszulaufen, die helle Manteltunika mit farbiger Überstola als das Normale an gottesdienstlicher Kleidung für alle Weihegrade zu betrachten. In der Tat fehlte so gesehen ein entscheidendes Distinktivum für den bischöflichen Weihegrad, da ja Priester und Bischöfe die Stola in gleicher Weise anlegen.(2)
Neben der Hervorhebung des festlichen Charakters der liturgischen Feier haben die unterschiedlichen Formen der liturgischen Kleidung den Sinn, "die Vielzahl der Dienste im Gottesdienst zu verdeutlichen."(3) Lengeling spricht in diesem Zusammenhang von "Rangabzeichen", die - schon aus soziologischen Gründen - so notwendig seien, daß auch die evangelischen Liturgien und das profane Leben ohne sie nicht auskommen.(4) Es mag hier nicht weiter diskutiert werden, inwieweit dem zuzustimmen ist; soviel sei hier unterschieden, daß das Ensemble von Unter- und Obergewand (Albe und Kasel, bzw. Dalmatik) eher der Hervorhebung liturgischer Festlichkeit dient, während die Stola als die eigentlichste der Amtsinsignien die auf dem Weihesakrament gründenden liturgischen Dienste kennzeichnet.
Die Stola und die übrigen Amtsinsignien haben ihren Ursprung in Rangabzeichen römischer Beamter und Richter; die Frage, wie sie dem Klerus zugewachsen sind, ist nicht endgültig geklärt.(5) "Ohne auf die komplizierte und vielfach noch undurchsichtige Entwicklung" einzugehen, hält Berger fest: "Bei Pallium, Orarium, Stola und deren byzantinischen Gegenstücken... handelt es sich um ein Ende des 4. Jahrhunderts mit kaiserlicher Genehmigung oder zumindest Duldung in den kirchlichen Brauch übernommenes Würdezeichen analog dem pallium discolorum der theodosianischen Kleiderordnung."(6)Anderes postuliert Braun für das byzantinische Omophorion, das er von einem profanen Ziertuch gleicher Anlegeweise herleitet und sich so langsam zu einer bischöflichen Insignie hat entwickeln können.(7)
Neben den bischöflichen Amtsinsignien (Pontifikalien) ist die Stola heute die am meisten ins Auge fallende Amtsinsignie, die in der liturgischen Feier Verwendung findet. Abendländische Bischöfe und Priester bedienen sich ihrer heute in der gleichen Anlegeweise, während sie die Diakone schärpenartig über der linken Schulter tragen. Gibt es demnach ein besonderes "ästhetisches Bedürfnis"(8) für die Herausstellung des Bischofsamtes durch eine eigene Insignie, die im Abendland bis heute nicht vorhanden ist?
Hält man sich das Bild eines zur liturgischen Feier einziehenden Bischofs vor Augen, dann
mag man argumentieren, daß Mitra, Stab, Brustkreuz, Ring und ev. Pallium oder gar
Rationale(9) das Amt des Trägers doch wohl mehr als ausreichend kennzeichnen. Andererseits
aber ist es fraglich, ob diesen Dingen wirklich die Qualität einer liturgischen Insignie
zukommen kann, die derjenigen der Stola entspricht. Gerade für den Fall, daß der Bischof eine
Manteltunika trägt, empfiehlt Lengeling das Brustkreuz(10) als unterscheidende bischöfliche
Insignie(11) und gibt ihm dadurch eine Qualität, die es ansonsten offensichtlich nicht hat. Und
gerade dann, wenn sich der Bischof im Kreise der priesterlichen Konzelebranten - etwa beim
Eucharistischen Hochgebet - der Pontifikalien nicht bedient, ist der "Pileolus", das violette
Tonsurkäppchen, die einzige episkopale Insignie und erhält dadurch eine sehr fragwürdige,
ästhetisch wohl kaum befriedigende Bedeutung: Das Kennzeichen des Bischofsamtes ist eine
tellergroße, fast nie richtig sitzende, an jüdische Gebetsgepflogenheiten erinnernde und eben
doch in umfassendem Sinn "billig" wirkende Kappe für in der Regel mit nur schütternem Haar
gesegnete Männerköpfe.(12) Angesichts dessen empfahl schon Reifenberg die Übernahme des
byzantinischen Omophorion als bischöfliche Amtsinsignie durch das Abendland, und wir
stellen diesen Vorschlag auch aus diesen Gründen erneut zur Diskussion.
2. Was ist ein Omophorion?
Zusätzlich zum priesterlichen Epitrachelion (einer skapulierähnlich an den inneren Längsseiten zusammengenähten Stola) unter dem Sakkos, seinem liturgischen Obergewand, trägt der byzantinische Bischof sichtbar darüber das Omophorion. Es ähnelt auf den ersten Blick dem abendländischen Pallium des Papstes und der Erzbischöfe; es ist wie dieses aus weißer Wolle und mit Kreuzen verziert, bildet aber mehr als jenen schmalen Ring über die Brust seines Trägers, der das Pallium mit seinen beiden streifenförmigen Behängen ausmacht. Braun wie Papas würdigen die historischen wie gestalterischen Beziehungen zwischen Omophorion und Pallium, heben aber besonders hervor, daß das Omophorion im Gegensatz zum Pallium nicht eine den Erzbischöfen besonders gewährte Auszeichnung darstellt, sondern als spezifisch bischöfliche Amtsinsignie unterschiedslos allen Bischöfen zukommt.(13)
Das Omophorion ("das über die Schultern Getragene") ist ein ca. 3-4 m langer und 30 cm
breiter Stoffstreifen von gewöhnlich weißer Farbe der mit fünf (aus Borte aufgenähten bzw.
eingestickten, "Poloi" genanntgen) Kreuzen geschmückt ist. Auf seinen Enden befinden sich
zwei bzw. drei waagerechte Streifen ("Potamoi"). Das vordere Ende des Omophorion reicht
ungefähr bis zum linken Knie des Trägers. Von dort führt die Stoffbahn zur linken Schulter,
dann wird das Omophorion um den Nacken über die rechte Schulter zur Brust geführt, bietet
dort ein V-artiges Bild, indem es auf seiner Rückseite zurückgeschlagen wieder über die linke
Schulter geführt wird und auf dem Rücken des Trägers wiederum bis zum Knie reicht.
Bild: Sakkos und darübergelegtes Omophorion(14)
Nach Braun ist das Omophorion schon seit dem Jahr 400 als eine allen Bischöfen zustehende
Amtsinsignie sicher bezeugt. Dies wird auch durch den bereits von Isidor von Pelusion (+ca.
435) beschriebenen Brauch gestützt, daß die Bischöfe das Omophorion ablegten, wenn das
Evangelium verkündigt wurde, da ja Christus selbst in seiner Verkündigung spricht und der
Bischof selbst wie alle anderen ein Hörer des Herrn ist und demnach auf sein spezifisches
Würdezeichen verzichtet. Erst nach der Erhebung der konsekrierten Gestalten legt der Bischof
das Omophorion wieder an, weil er sich nach vollendetem Hochgebet zur Kommunion der
Gläubigen bereitet und ihnen demnach als ihr Hirt und Abbild des wahren Hirten Christus
entgegentritt.(15)
3. Die (nach)symbolische Bedeutung des
Omophorions
Den Begriff der "Nachsymbolik" hat Kaczynski in Zusammenhang mit liturgischen Gewändern und Insignien gebracht und ihn vor dem liturgiegeschichtlichen Hintergrund der im Mittelalter weithin üblichen allegorischen Erklärung liturgischer Vollzüge und Gegenstände eher negativ gewertet.(16)Tatsächlich gibt es Beispiele für allegorische Willkür in der Sinnerklärung der Gewänder und Insignien seit der Karolingerzeit zuhauf; sie dauerten fort bis ins 20. Jahrhundert (z.B. der Amikt steht für die Stille beim hl. Opfer, die ärmellose Kasel symbolisiert den Verzicht des Priesters auf die Freiheit).(17) Die allegorische Erklärung der Gewänder sollte den stumm der Messe beiwohnenden Laien das Meßopfer veranschaulichen, wozu man sich auch einer manchmal weit hergeholten symbolischen Deutung der liturgischen Kleidung des Priesters bediente.(18)
Andererseits war die doch sehr zufällige (kontingente) Herkunft von Gewändern und Insignien aus der spätantiken Mode und aus den Rangabzeichen des römischen Beamtenwesens geistlich-mystagogisch kaum nutzbar.(19)
Darum gab und gibt es auch Beispiele für eine gelungene Nachsymbolik, Beispiele dafür, daß die ursprüngliche, also rein profane Bedeutung eines Gewandstücks oder einer Insignie im Gottesdienst wirklich keine geistlich-mystago-gische Bedeutung beanspruchen konnte und eine nachträglich "zugewanderte" Erklärung dem geistlichen Anspruch eines einmal eingebürgerten Kleiderbrauchs viel eher gerecht werden konnte als die ursprünglich geschichtlich richtige Bedeutung.
Ein Beispiel für eine von der Anlegeweise her nachvollziehbare, ja gelungene Nachsymbolik ist die Deutung der Stola als "Joch des Dienstes Christi". Die Begleitgebete der Meßbücher vor dem Missale von 1570 geben diese von der Anlegeweise her naheliegende Deutung, wie es A. Heinz am Beispiel von Texten aus dem Umfeld des benediktinischen Reformmönchtums des 15. Jahrhunderts vorstellt. Ein Begleitgebet zum Anlegen der Stola lautet: "Sacerdotes tui induantur iustitiam et sancti tui exultent. Dirumpe domine vincula peccatorum meorum, ut, iugo tuae servitutis innixus, valeam tibi timore et reverentia semper famulari per christum dominum nostrum." Diesem Begleitgebet entspricht noch eine "Meditatio de cathena, quae de collo dominico in eius captione fertur imposita, petens ut iugum servitutis tuae, cui colla submisisti, leve tibi efficiat et ad finem usque tibi perseverare concedat."(20) In den Begleitgebeten des Meßbuchs von 1570 jedoch wird das "Joch im Dienste Christi" auf die Kasel bezogen und zum Anlegen derselben gebetet.(21) Das sich auf seinen Träger "auflegende" und ihn ganz verhüllende Kleid steht für die völlige Indienstnahme eines Menschen durch den Herrn und das daraus folgende Zurücktreten der menschlichen Individualität des Amtsträgers.(22)
Passender freilich bezieht sich diese Nachsymbolik auf die priesterliche Stola. Von ihrem Charakter als Insignie des Amtsträgers her deutet sie auf die Indienstnahme eines Menschen durch Christus hin und damit auf die übernommenen Amtspflichten, unter die er sich um seines Amtes willen beugt. Die Schnittart der Stola und ihre Anlegeweise um den Nacken erinnern sozusagen von selbst an das Bildwort Christi vom Joch seines Dienstes (Mt 11,29f). Dabei darf vermerkt werden, daß sich die Stola mittlerweile in erstaunlicher ökumenischer Übereinstimmung(23) als Insignie für das priesterliche/geistliche Vorsteheramt und die daraus erwachsenden Pflichten wachsender Akzeptanz erfreuen kann.
Das bischöfliche Omophorion der Byzantiner steht der abendländischen Stola - nicht zuletzt aufgrund seines Materials und seiner Anlegeweise - an einer leicht eingängigen Symbolik nicht nach.
Nach Symeon von Thessaloniki symbolisiert das Omophorion die Inkarnation des Logos und damit auch die in der Menschwerdung gründende Vergöttlichung des Menschen.(24) Diese Interpretation macht eine der Verständnismöglichkeiten des Omophorion aus und wurde in den verschiedenen Liturgieerklärungen immer wieder vorgetragen.(25) Verbreiteter ist die Deutung, wonach das Omophorion das verirrte Schaf symbolisiert, dem der gute Hirt nachgeht, bis er es findet und auf seinen Schultern heimträgt. Nach Braun geht diese Deutung auf Isidor von Pelusium zurück,(26) und nach Symeon von Thessaloniki ist das bischöfliche Würdezeichen gerade wegen dieser Symbolik auch aus Wolle gefertigt.(27) Vornehmlich diese Deutung ging in die Tradition der Liturgiererklärungen ein.(28)
Sie ist sogar im slawischen Archieratikon(29) - dem byzantinischen Gegenstück zum abendländischen Pontificale - selbst enthalten. Beim feierlichen Bekleiden des Bischofs - das einen eigenen Teil der pontifikalen Liturgie ausmacht - spricht der (Proto-) Diakon beim Überreichen und Anlegen des Omophorion: "Dies ist das Zeichen des Sohnes Gottes, der die neunundneunzig Schafe in den Bergen zurückläßt und dem einen verirrten Schaf nachgeht bis er es findet, der es auf seine Schultern nimmt und es zu seinem Vater und in seinen Heilswillen hinein trägt."(30)
Was empfiehlt die Übernahme des Omophorion durch das Abendland? Grundsätzlich wird es als sinnvoll angesehen, daß die verschiedenen Amtsträger im Gottesdienst auch durch unterschiedliche Insignien gekennzeichnet werden. Diese Insignien völlig neu zu schaffen, erscheint nicht nur wenig sinnvoll, sondern nahezu unmöglich. Neue Insignien wären entweder reine Phantasieprodukte und müßten ihren Sinn und Zweck durch Erklärungen erst erhalten, oder sie müßten unmittelbar Vorbildern aus dem profanen Leben entnommen werden. Ob auf diese Weise gelungene, weil von der Sache her überzeugende Insignien für die unterschiedlichen Ämter und Dienste gewonnen werden könnten, ist höchst zweifelhaft. Sollten sich die drei Stufen des Weiheamtes etwa nach Marinevorbild durch Streifen auf den Ärmeln der Albe oder der Tunika kundtun? Könnten militärische Schulterklappen, Spangen oder Ausweisplaketten mit entsprechenden Symbolen, Name und Photo des Trägers nach Art großer Kongresse den Amtsträger verdeutlichen? Wohl kaum.
Nach wie vor ist im christlichen Volk ein Verständnis für die liturgische Amtsinsignie schlechthin, für die Stola vorhanden. Auch der Unterschied zwischen der Weihestufe des Diakons und des Priesters wird durch die Stola jedermann ersichtlich. Eine solche klare Insignie fehlt für das Bischofsamt. Sie könnte im Omophorion bestehen.
Zum einen wird die hinter diesem Zeichen stehende Symbolik dem bischöflichen Träger selbst und den Gläubigen - wenn man es ihnen mystagogisch erklärt - die Hirtenaufgabe des Bischofs vor Augen führen. Dies erscheint um so wichtiger, als das Bischofsamt unter den heutigen Gegebenheiten(31) und Erwartungen an die Kirche zu verderben droht, wenn es die nun einmal gegebenen Strukturen mancher Ortskirchen und vereinzelte Repräsentanten des Amtes nicht schon verdorben haben: die Wandlung vom eigentlichen Hirtenamt an der Herde Christi, das wirkliche Hirtensorge für lebendige Menschen und persönliches Kennen und Mittragen von vielerlei Schicksalen voraussetzt, zum mehr oder weniger anonymen Managment einer größeren Körperschaft des öffentlichen Rechts mit all seiner soziologischen Eigengesetzlichkeit.(32)
Das Omophorion als Zeichen des von seinem göttlichen Hirten gesuchten, auf die Schultern genommenen und nach Hause getragenen verirrten Schafes könnte seinem menschlichen Träger im bischöflichen Amt immer wieder in Erinnerung rufen, was er vom Herrn her eigentlich sein sollte. Das Omophorion auf seinen Schultern könnte dem Bischof zu denken geben, wo seine eigentlichen Prioritäten und Präferenzen liegen sollten und ihn dazu ermutigen, sie auch zu suchen.
Zum anderen bestünde die ökumenische Relevanz einer Übernahme des byzantinischen Omophorion darin, daß dadurch das Selbstverständnis der katholischen Kirche auf der Grundlage des Bischofsamtes zum Ausdruck käme, das sie mit den Ostkirchen gemeinsam hat. Eine wesentliche Übereinstimmung zwischen Katholiken und Orthodoxen käme so zur Darstellung,(33) die auch für das orthodoxe Selbstverständnis von Kirche konstitutiv ist und die auch ohne Thematisierung der Divergenzen um den päpstlichen Primat gültig bleibt: Das bischöfliche Amt ist kirchenbegründend, insofern die Bischöfe "sichtbares Prinzip und Fundament der Einheit ihrer Teilkirchen" sind, "die nach dem Bild der Gesamtkirche gestaltet sind."(34) Wenn das Konzil den Bischof als "Verwalter der Gnade des höchsten Priestertums" ("Oeconomus gratiae supremi sacerdotii") bezeichnet,(35) dann zitiert es ein Gebet aus der byzantinischen Bischofsweihe.(36)
Die Verwaltung der Gnade des höchsten Priestertums durch den Bischof ist aber nach orthodoxer wie katholischer Theologie nichts anderes, als dem Wirken des in seiner Gemeinde anwesenden Christus, des eigentlichen Zelebranten aller liturgischer Vollzüge, durch seinen irdischen Diener sinnenhaften Ausdruck zu verleihen. Von daher ist nach Zizioulas eine solche Art von Identifizierung des Priestertums Christi mit dem Weiheamt "nicht nur unvermeidlich, da nur Gott diese Teilhabe an ihn selber gewähren kann, sondern sie hilft uns gleichzeitig auch, das Priestertum auf die einzig richtige Weise zu verstehen, d.h. weder in Termini oder Ontologie noch der Funktion, sondern nur in solchen der Soteriologie: Das kirchliche Priesteramt realisiert hier und jetzt das Erlösungswerk Christi selber. Und da, zum mindesten für den Osten, kein 'rettendes Werk', keine 'Gnade' unterschieden werden kann von dem persönlichen Leben und der Gegenwart des Einen selber, der erlöst, kann die Identifizierung des kirchlichen Priestertums mit dem Priestertum Christi ganz realistisch gedacht werden, ohne die Gefahr ontologischer Verwirrung."(37)
Dieser in seiner Gemeinde gegenwärtige Eine ist derjenige, der dem verlorenen Schaf
nachgeht, es auf seine Schultern hebt und zum Vater heimträgt. Sein irdisches Werkzeug
deutet dies an, indem es das Omophorion trägt, im byzantinischen Ritus - vielleicht auch
einmal im Abendland?
1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30. 31. 32. 33. 34. 35. 36. 37.